Ist
nur das Sehen wichtig?
Wir leben in einer Gesellschaft, die sehr auf das Sehen fixiert ist.
In den Industrie- Ländern leiden mindestens 50% der Menschen an Augenproblemen.
80% der Menschen über 40 können nicht mehr so sehen, wie sie gern
möchten. Den größten Teil unserer Information,en nehmen
wir über die Augen auf, während das Hören immer mehr in den
Hintergrund tritt. Begeben wir uns auf die Straße dringen sofort eine
Fülle von visuellen Informationen auf uns ein, angefangen bei der Ampel
über Reklame an den Hauswänden, Fahrkartenautomaten, Schaufensterauslagen
etc., während akustische Signale , die auch einen Informationswert
haben, sehr stark in den Hintergrund treten. In traditionelleren Gesellschafen
hingegen, sind akustische Informationen noch viel wichtiger, was in unseren
Ohren nur Krach ist, z. B Hupen, Waren ausrufen. Umgekehrt fühlt sich
jemand aus diesen Ländern bei uns erschlagen von den visuellen Reizen.
In den letzten 80 Jahren sind wir zu einer Buchstaben- und Zeichengesellschaft
geworden, dann kam Film und Fernsehen hinzu. Heute haben wir ein neues Stadium
mit Computer und Internet erreicht. Vergleichen wir moderne Fernseh- oder
Kinowerbung mit der Werbung vor 30 Jahren, sehen wir, daß es keine
langen Erklärungen mehr gibt, nur noch einige Bilder und Wörter.
In weniger als 10 Sekunden erhält man wahnsinnig viel Informationen
nur über Bilder, die eine Menge Emotionen und wieder neue eigene Bilder
produzieren. Unsere Fähigkeit und auch die Geschwindigkeit visuelle
Informationen zu verarbeiten, hat sich sehr stark verändert .
Es ist eine Art Evolution die allerdings sehr viel Streß für
unsere Augen bringt. Die werden bis zu ihrer Leistungsgrenze beansprucht
unter gleichzeitiger Vernachlässigung anderer Sinne, wie das Hören
Welch ein
Streß!
Die Menschen lernen, daß es ungeheuer wichtig ist, jedes Detail
genau zu sehen. So behalten sie auch die Kontrolle, über alles was
passiert. Wenn es funktioniert, strengen sie sich noch mehr an, was den
Streß erhöht.
Fast jedes Augenproblem hat seine Ursache in einer unerfreulichen oder
gar gefährlichen Situation in der Vergangenheit gehabt. Etwas was man
lieber nicht sehen möchte - um keinen Preis - mit der unbewußten
Anweisung: Sieh das nicht! Gleichzeitig besteht die Notwendigkeit, die Gefahr
oder das Unangenehme zu sehen, damit man sich verteidigen oder entkommen
kann. Damit entsteht der innere Konflikt aus zwei unterschiedlichen Bedürfnissen:
Ich will nicht sehen, aber ich muß!
Die Erziehung in unserer Gesellschaft legt besonderen Wert auf die Entwicklung
von Augen und Verstand, während das Hören, die Öffnung des
Herzens vernachläßigt wurden. Zuallerest müssen wir lernen,
daß das Leben nicht die Hölle ist. Wir haben die Freiheit, uns
zu entscheiden, wie wir leben wollen und sind nicht 24 Stunden am Tag Gefahren
ausgesetzt. So können wir uns entspannen und brauchen nicht mehr alles
scharf zu sehen, sondern können auch nur nur Farben sehen oder alles
verschwommen. Danach wird die wahnsinnige Anstrengung, die wir vorher gemacht
haben, um klar zu sehen, deutlich. Tatsächlich ist sehen ein passiver,
entspannter Prozeß. Jede Art von Anstrengung behindert diesen Prozeß.
Schon
wieder altes Wissen, neu verpackt?
"Du schaffst Dir Deine Hölle selber! Je mehr Du willst, desto
weniger erreichst Du" Dies hört sich wie eine orientalische Weisheit
an. Genauso wie Meditation ist Sehen ein passiver Vorgang. Indem wir wieder
lernen zu sehen, ohne von fixen Ideen, Furcht, schlechtem Gewissen, gestört
zu werden, wird sich das Sehen und auch unser Leben ändern. Statt an
die Zukunft oder an die Vergangenheit zu denken, können wir uns für
den Augenblick entscheiden, im Jetzt zu leben, zu genießen, was wir
haben und uns unseren vernachlässigten Sinnen und Gefühlen zu
öffnen: hören, berühren, riechen.
In den Seminaren von " Kunst des Sehens" wird großer
Wert darauf gelegt , das alle Übungen und alles was zu lernen ist ,
spielerisch und ohne Anstrengung gelernt wird. Es stellen sich neue Sehgewohnheiten
ein, die aus der Erfahrung des Seminars kommen.
Es wird uns bewußt, was wir unseren Augen zugemutet haben und wir
können loslassen. Wir lernen, wieder die Magie des Lebens zuzulassen.
Wer genau hinschaut, wird sich an magische Erfahrungen in seinen Leben erinnern:
ein Buch, ein Film, ein Lied, Erfahrungen, die seine Haltung zum Leben und
zu sich selbst geändert haben. Leider vergessen wir oft diese Dinge.
Wir denken sogar, daß sie unmöglich sind, deshalb nennen wir
sie magisch. Es gibt nichts Magisches in dem Prozeß, nur eine sehr
gute Vorbereitung im Detail. Von den Teilnehmern/Innen wird lediglich erwartet,
sich bewußt dem zu öffnen, was kommt und das wird den "magischen"
Prozeß einleiten.
Besser Sehen Der Ursprung des Buena Vista Klarheit durch Laser?
Rasterbrille Holiday
on eyes
|