Klarheit durch Laser?
 
 

 

"Refraktions-Chirurgie", so wird diese Form der Laseroperation auch genannt, ist weltweit zu einem großen Geschäft geworden, das durch Werbung in den Medien an Popularität gewonnen hat. Sie verspricht, alle Sehprobleme zu lösen ­ zu erschwinglichen Preisen und auf eine saubere, schnelle und schmerzfreie Weise. Laserstrahlen mögen Licht schaffen, aber es gibt auch Schattenseiten.

Schattenseiten?

Viele Menschen erwarten, daß ihre Augen nach einer Operation von der Kurzsichtigkeit geheilt sind, und daß sie danach genauso gut sehen können, wie Leute, die noch nie Kontaktlinsen oder Brillen getragen haben. Tatsache ist, daß durch die Operation nur die Hornhaut verändert wird, so als ob man Kontaktlinsen trägt, während der Rest des Augapfels kurzsichtig bleibt.

Deshalb sind die meisten Menschen nach der Operation in der Lage, wie ein Kurzsichtiger mit Kontaktlinsen zu sehen (was nicht so gut ist wie eine normale, natürliche Sehfähigkeit).

Die meisten Menschen können nach jeder Operation ­ nach ca. 6 Monaten ­ besser sehen, als sie es ohne Kontaktlinsen konnten, aber schlechter, als es mit Hilfe von Kontaktlinsen möglich wäre. Als direkte Konsequenz der Operation können sich Probleme ergeben, die nicht mit Kontaktlinsen zu korrigieren sind, wie z. B. unregelmäßiger Astigmatismus (Hornhautverkrümmung), weil die Hornhaut bei all diesen Operationen sehr geschwächt wird.
Natürlich löst für den engagierten Chirurgen jede neue Operationstechnik alle bisherigen Probleme. Aber in Wirklichkeit werden neue kreiert: z.B. gibt es beim LASIK (der neuesten Methode) keine Narben am Ende des Schnitts. Das heißt, daß die äußerste Schicht der Hornhaut, das Stroma, nicht am Auge befestigt ist; so kann ein starker Stoß, wie er z.B. in einem Autounfall mit ABS passiert, sie verschieben oder vom Auge fallen lassen!
Die Nachtsicht ist im allgemeinen eindeutig schlechter als vor der Operation.
Ein an Kurzsichtigkeit operierter Mensch wird früher als normal Altersweitsichtigkeit entwickeln ­ und eine Lesebrille brauchen.

Fazit: Die Operation führt zu einer schlechteren Sicht, als durch die Korrektur mittels Kontaktlinsen. Sie schwächt die Struktur des Auges, ist mit großem Schmerz verbunden (kein Wunder, es werden Nerven verbrannt), und beinhaltet etliche Risiken. Und keine Freiheit von der Brille.

Warum lassen die Leute sich dann so enthusiastisch operieren?

Interviews

Letztes Jahr sammelte ich alle verfügbaren Informationen. Ich befragte intensiv Leute in Pune, die die Operation hinter sich hatten oder sie planten.

Dabei fand ich folgendes heraus: Vor der Operation erkundigen sich die meisten nur sehr wenig. Sie stellen einem Freund ein paar Fragen und lesen einige nett illustrierte (aber sehr reduzierte) Informationsbroschüren, die sie vom Chirurgen bekommen und malen sich ein sehr optimistisches, aber unrealistisches Bild von dem aus, was während und nach der Operation passieren wird. Das war doppelt überraschend für mich, denn kurzsichtige Menschen sind normalerweise sehr, sehr vorsichtige Menschen.
Die meisten Operierten erklärten, mit dem Ergebnis der Operation zufrieden zu sein, sogar, wenn es viel schlechter als erwartet war. Manche mußten sich allerdings einer zweiten und einer dritten Operation unterziehen.
Sie gingen davon aus, daß sie "geheilt" seien, vielleicht nicht zu 100%, aber sie hätten das Problem gelöst und könnten es von daher vergessen. Die Bewußtheit darüber, daß Refraktiv-Chirurgie das gleiche ist, als würden Kontaktlinsen in das Auge implantiert ­ Kontaktlinsen, die nicht herausgenommen werden können, ­ ist sehr gering.
Sie hatten die Möglichkeit, ihre Augen zu einer normalen Sicht zu trainieren, als zu "ermüdend" oder zu "langwierig" abgetan und vertrauten ihrer eigenen Ausdauer nicht, mit diesen Übungen Erfolg zu haben.

Ich zog weitreichende Erkundigungen ein, studierte nicht nur Fachliteratur, sondern nahm auch persönlich Kontakt mit Menschen auf, die professionell mit diesen Operationen zu tun haben. Aus diesen Kontakten hier noch einige interessante Fakten:

Chirurgen, das braucht nicht extra gesagt zu werden, halten ihre Daten so geheim wie möglich. Dennoch kam bei diesen Interviews folgendes heraus: Einige Chirurgen sind gut darin, den Computer, der den Laser steuert, zu programmieren, andere nicht. Einige erzielen akzeptable Ergebnisse, und einige schlechte. Dies ist ein wohlgehütetes Geheimnis, aber es ist so.

Optiker haben alle Hände voll zu tun, um die Nebenwirkungen der Operationen, wie z.B. Astigmatismus zu korrigieren. Sie waren in der Vergangenheit sehr kritisch gegenüber diesen Operationen, haben sie jedoch nun als neue Einkommensquelle entdeckt.

Natural-Vision-Therapeuten in Amerika arbeiten im allgemeinen nicht mit Menschen, die sich die Augen operieren ließen.

Archaische Religion

Es scheint mir, als seien eine Menge verborgener emotionaler Faktoren im Spiel: Die Leute erwarten, daß die Operation alles verändert, und sie geheilt, gerettet werden ­ für immer. In ihrer Vorstellung findet die Änderung durch die Gnade einer höheren Autorität statt, die ein fast übernatürliches Mittel einsetzt: Sie setzt Licht ein, durch welches das Augenlicht zurückgegeben wird.

Diese Veränderung wird eine plötzliche sein, so wie Erleuchtung. Sie ist mit Angst und Schmerz verbunden. Einmal erkannt, wird dies als Preis akzeptiert, den man zahlen muß, um erlöst zu werden: so wie ein (religiöses) Opfer.

Man muß keine Verantwortung übernehmen, man muß nur geduldig sein. Aus dem gleichen Grund braucht man sich nicht zu erkundigen: Vertrau einfach und gib dich hin.

Wenn man sich dieses Muster anschaut, wird man daran eine neue Form einer sehr alten, archaischen Religion erkennen.

Persönlich halte ich diese Augenoperation für eine unnötige Grausamkeit gegenüber dem eigenen Körper, mit sehr wenigen und zum größten Teil illusionären Vorteilen und vielen Nachteilen.

Aus diesem Grund rate ich allen Leuten, die diese Operation vornehmen lassen wollen, sich ausgiebig zu informieren und Fakten zu sammeln, z.B. auf den unten aufgeführten Web-Seiten im Internet. Ich würde auch allen empfehlen, mit möglichst vielen Leuten, die diese Operation hinter sich haben, zu sprechen. Ich sage nicht, daß Leute sich nicht dieser Operation unterziehen sollten, sondern, daß es besser ist, zu wissen, was diese Operation leisten kann.

Viele tendieren dahin zu glauben, daß sie durch die Operation das ganze Problem der Kurzsichtigkeit vergessen können und ohne Anstrengung oder emotionale Schwierigkeiten davon befreit sein werden.

Die Wirklichkeit ist genau das Gegenteil davon: starker physischer Schmerz, sehr starke Schwankungen in der Sehschärfe und große emotionale Unausgeglichenheit: Die Sehstärke schwankt zwischen fast blind und einer unerträglichen Klarheit, und vielleicht erlebt der Patient genau die schmerzhaften Gefühle, die die Kurzsichtigkeit ursprünglich ausgelöst haben. Und all dies dauert Monate.

Aber auch dies: so schmerzhaft die Operation sein mag, sie ist eine Möglichkeit, Verantwortung für die eigenen Augen und wie man sie nutzt, zu übernehmen.

 

If you speak english

New!http://www.surgicaleyes.org/ A good site, is now becoming the most importance reference point for "casualties",

There is an interesting article from BBC : people who regained 20/20 through laser are NOT any more accepted in German police, due to poor night vision Refractive surgery: References   A collection of reports on PRK.

 

Besser SehenDer Ursprung des buena Vistadie Augen als Spiegel der SeeleBesser sehen-Chefsache? Rasterbrille 
Holiday on eyes englishRefractive surgery: Referencesenglish article from BBC